Bilateral
N × M- Pro Strecke ein eigenes Credential, das jemand rotieren muss.
- Jeder Client pflegt seinen eigenen Katalog fremder Werkzeuge.
- Zugriff entziehen heißt: an jeder Stelle einzeln entziehen.
Föderationsbroker für MCP und A2A
Partner veröffentlichen ihre MCP-Server und A2A-Agenten als Connectors. Ihre Clients fragen einmal Federavia und erhalten die Vereinigung all dessen, wofür ihnen Zugriff gewährt wurde. Ohne bilaterale Integrationen, ohne langlebige Partner-Geheimnisse, auf Ihrer eigenen Infrastruktur.
Stabile, qualifizierte Namen nach dem Muster connector__werkzeug. Der Client kennt nur diese eine Adresse; welche Partner dahinterstehen, ändert seinen Code nicht.
Das Problem
Bilateral verbunden wachsen die Strecken zwischen N Clients und M Upstreams als Produkt — mit je eigener Authentifizierung, eigenem Katalog und eigenem Betrieb. Ein Broker ersetzt dieses Produkt durch eine Summe.
Architektur
Federavia ist kein Reverse Proxy mit Allowlist. Jeder föderierte Aufruf durchläuft dieselben drei Stufen: Wer ruft, darf er das, und mit welchem Token geht es weiter.
Ablauf
01
Ein Partner meldet seinen MCP-Server oder A2A-Agenten mit Slug, Endpunkt und Datenpfad an. Der Slug wird zum Namensraum, unter dem seine Werkzeuge in jedem Katalog erscheinen.
02
Ein anderer Partner beantragt in der Konsole Zugriff auf genau diesen Connector. Bis dahin ist er für ihn nicht existent: weder im Katalog noch im Datenpfad.
03
Der besitzende Partner genehmigt — und der Connector erscheint ab dem nächsten tools/list im Katalog des Anfragenden. Ein Widerruf wirkt genauso unmittelbar.
Vertrauen
Federavia hält bewusst nichts vor, was einen Angreifer belohnen würde: keine Partner-Zugangsdaten, keine Nutzdaten, keine stehenden Berechtigungen.
Zugriff gilt für genau einen Partner auf genau einen Connector. Er wird angefragt, genehmigt und ist jederzeit widerrufbar. Der Genehmigungsweg liegt in der Konsole, nicht in einer Konfigurationsdatei.
Als Security Token Service nach RFC 8693 stellt Federavia pro Aufruf ein frisches, auf einen einzigen Connector begrenztes Token aus. Ein kompromittierter Broker liefert damit keinen stehenden Zugang zu irgendeinem Upstream.
Jedes ausgestellte Upstream-Token benennt weiterhin den ursprünglichen Endnutzer. Partner setzen ihre eigene Richtlinie pro Nutzer also unverändert durch — sie sehen keinen anonymen Sammelzugriff.
Jeder föderierte Aufruf wird aufgezeichnet: wer aufgerufen hat, welchen Connector, mit welchem Ergebnis. Bewusst ohne Payloads — Federavia wird nie zur Kopie der Daten eines Partners.
Standards
Was Federavia spricht, sprechen Ihre Clients und die Systeme Ihrer Partner ohnehin. Ein Wechsel weg von Federavia lässt die Endpunkte der Partner unverändert.
Federavia läuft dort, wo Ihre Föderation ohnehin endet: in Ihrem eigenen Netz. Melden Sie sich an der Konsole an, veröffentlichen Sie den ersten Connector und genehmigen Sie den ersten Grant.